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Dr. Hayriye Yerlikaya-Manzel

"Jede Ehe ist ein Unternehmen, jedes Unternehmen ist wie eine Ehe."

Frau Rechtsanwältin Dr. Hayriye Yerlikaya-Manzel ist seit 2011 Fachanwältin für Familienrecht. Sie bereitet Eheverträge für Unternehmer*innen und Manager*innen vor, um den besonderen persönlichen Verhältnissen maßgeschneidert Rechnung zu tragen.

Sie steht unseren Mandant*innen bei  allen Fragen der Trennung  beratend und wegweisend zur Seite.

Gerade für Unternehmer*innen kann das Scheitern einer Ehe einen erheblichen Einschnitt in die eigene unternehmerische Tätigkeit, meist auch für weitere Personen aus dem Unternehmen, bedeuten. Umgekehrt kann das Scheitern eines Unternehmens eine Ehe auf eine große Belastungsprobe stellen.

Rechtsgebiete: Internationales Familienrecht, Wirtschaftsmigrationsrecht 

Beruflicher Werdegang: 

  • 2005: Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

  • 2010: Abschluss des Studiums zur Mediation, Fernuniversität Hagen

  • 2011: Ernennung zur „Fachanwältin für Familienrecht“

  • 2012: Erlangung der Doktorwürde, Promotion zum Thema „Zwangsehen“,

  • 2012: Auszeichnung der Promotion

    Dissertationspreis der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen Lippe e.V.

  • 2005 - 2008: Freie Mitarbeit bei der Scheidungskanzlei Sperling, Düsseldorf

  • 2008 - 2019: Partnerin der Kanzlei Cakir, Dr. Cakir-Ceylan, Dr. Yerlikaya-Manzel

  • 2013 bis 2017: Lehrauftrag an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

    Vorlesung: "Kriminologie der Gewaltkriminalität"

  • Ende 2019: Gründung der Kanzlei Dr. Yerlikaya-Manzel & Dr. Manzel

Mitgliedschaften:

  • Deutscher Anwaltverein e.V. (DAV)

  • Deutsche Anwalts-, Notar und Steuerberatervereinigung für Erb- und Familienrecht e.V. (DANSEF)

  • Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V.

Ehrenamt:

  • Mitglied im Bundesverband der Migrantinnen e.V.

Veröffentlichungen:

  • Zwangsehen

    Eine kriminologisch-strafrechtliche Untersuchung

    2012, 258 S., Broschiert,
    ISBN 978-3-8329-7762-7

    Die Arbeit liefert Erkenntnisse über die bisher kaum untersuchte Perspektive der betroffenen Frauen und setzt sich auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse mit dem jüngst eingeführten Straftatbestand des § 237 StGB auseinander.
    Die qualitative Studie mit Interviews betroffener Frauen vermittelt perspektivische Erkenntnisse über die Hintergründe und Bedingungen von Zwangsehen. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse werden dazu genutzt, einen Präventions-und Opferschutzmaßnahmenkatalog zu erarbeiten und den Straftatbestand des § 237 StGB auf seine Erfolgsgeeignetheit im Hinblick auf die Verhinderung von Zwangsehen zu überprüfen. Dabei werden mehrere Defizite der Strafnorm herausgestellt.

    Das Werk ist Teil der Reihe Nomos Universitätsschriften – Recht, Band 777.

  • Zwangs- und Scheinehen im Fokus staatlicher Kontrolle.

    Eine Betrachtung des jüngsten Gesetzesentwurfes zur Bekämpfung der Zwangsheirat und Verhinderung von Scheinehen im Lichte des Opferschutzes

    In: Zeitschrift für internationale Strafrechtsdogmatik, Ausgabe 4/2011, S. 205-213.

    Link zum Aufsatz:

    www.zis-online.com/dat/ausgabe/2011_4_ger.pdf (Deckblatt)

    www.zis-online.com/dat/artikel/2011_4_546.pdf (Aufsatz)

  • Beitrag zur Zwangsheirat

    In: Walter Gropp/Bahri Öztürk/Adem Sözüer/Liane Wörner (Hrsg.), Beiträge zum deutschen und türkischen Strafrecht und Strafprozessrecht – Die Entwicklung von Rechtssystemen in ihrer gesellschaftlichen Verankerung, 1. Auflage, Baden-Baden 2010, ISBN 978-3-8329-5343-0

  • Die Kinderehe.

    Eine facettenreiche Herausforderung für die deutsche Zivilgesellschaft und Jurisprudenz.

    In: Betrifft Justiz, Nr. 129, S. 30-33. 

  • Daughter`s rights - das Erbrecht der Frauen im britischen Hochadel.

    In: fasikül Aylık Hukuk Dergisi, İnsan Hakları Özel Sayısı, No 111.

  • Rezension:

    „Die Strafbarkeit von Zwangsverheiratungen nach dem StGB und dem VStGG, Strafbarkeit und Verfolgbarkeit von Zwangsverheiratungen
im häuslichen und makrokriminellen Kontext unter besonderer Berücksichtigung des deutschen Strafanwendungs- und Völkerstrafrechts“ von Friederike Seesko.

    In: Zeitschrift für Lebensrecht, Heft: 2/19, S. 253-257.

Vorträge

  • 12.09.2019: Internationale Menschenrechtsakademie, 22. Sommersymposium der Istanbul Kultur Universität, Cesme/Türkei.

    „Darf ich wissen, ob ich der Vater bin? – Besprechung des EGMR-Urteils vom 26.07.2018, Appl. No.: 16112/15, Fröhlich versus Germany“.

  • 10.09.2018: Internationale Menschenrechtsakademie, 21. Sommersymposium der Istanbul Kulturuniversität, Cesme/Türkei.

    "Daughter`s rights - das Erbrecht der Frauen im britischen Hochadel".

  • 29.03.2018: Symposium zum NSU-Verfahren und der Nebenklage im Strafprozessrecht, Istanbul Kultur Universität, Istanbul/Türkei

    "Die Nebenklage im Deutschen Strafprozessrecht am Beispiel des NSU-Verfahrens."

  • 22.06.2017: Trierer Amts- und Landrichtertag 2017 in Trier

    "Umgang mit Angehörigen aus dem islamisch-türkischen Kulturkreis vor Gericht"

  • 17.05.2017: DaMigra, Migrantinnenverein Düsseldorf e.V., IMaZ e.V. in Düsseldorf

    Familienrechtliche Verfahren und ihre typischen Problemstellungen.

  • 09.-10-03.2017: Tagung "Justiz und Islam" der Deutschen Richterakademie in Wustrau

    "Umgang mit Angehörigen aus dem islamisch-türkischen Kulturkreis vor Gericht"

  • 30.01.2017: Tagung "Interkulturelle Kompetenz" der Deutschen Richterakademie in Trier

    "Umgang mit Angehörigen aus dem islamisch-türkischen Kulturkreis vor Gericht"

  • 08.12.2016: DaMigra, Migrantinnenverein Dortmund

    "Häusliche Gewalt in Familiengerichtsverfahren"

  • 19.11.2016: DaMigra, Migrantinnenverein Köln

    "Familienrecht in der Praxis"

  • 14.-15.09.2016: Tagung "Interkulturelle Kompetenzen" der Justizakademie des Landes NRW

    "Umgang mit Angehörigen aus dem islamisch-türkischen Kulturkreisvor Gericht"

  • 16.-17.04.2015: Tagung "Justiz und Islam" der Deutschen Richterakademie in Wustrau

    "Umgang mit Angehörigen aus dem islamisch-türkischen Kulturkreis vor Gericht“